Inspektionsreisen durch die Stilwelt

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GREETINGS FROM NEUEN BERLINER FLUGHAFEN Eine unvergessene Erinnerung aus der Schulzeit: Wenn der Mathematik-, der Physik-, der Chemie und auch der Biologie-Unterricht nur noch einen Monat weitergeht, ist bei mir im Kopf Schluss, das Gehirn schafft es einfach nicht mehr, kommt mit der Komplexität nicht mehr mit. Das ist ein sehr reales Gefühl. Und heute habe ich es wieder; wenn ich die Entwicklungen rund um die Baustelle des neuen Berliner Flughafens zu verstehen versuche. Alles sieht fertig aus, nichts ist fertig; schuld ist niemand, erklären kann es keiner und wann mal ein Flugzeug landen soll, weiss der Himmel. Und seit der heutigen genialen Schlagzeile der BZ darf man davon ausgehen: das bleibt noch länger so.

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Tja, lieber ferner Bloggerfreund Jan: es ist, mit oder ohne Ironie, mit dem Verstand nicht mehr zu fassen. Soweit von hier – zurück nach Hamburg!

 

Latest highlights

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Litera-Tour

GREETINGS FROM DEUTSCHE BUNDESBAHN Ich hatte ja neulich schon kurz von der verlängerten Fahrzeit mit der Deutschen Bahn zwischen Hamburg und München, genauer zwischen Hannover und Kassel (und umgekehrt) berichtet und mir gewünscht, es würden ein paar mehr Mitarbeiter beim Steine auswechseln eingesetzt. Nachträglich muss ich zugeben, es war Klagen …

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Der lange Weg des Glücks

GREETINGS AUS SÜDAMERIKA Manchmal kommt das Glück auf äußerst verschlungenen Pfaden zu einem, trifft einen dafür aber umso plötzlicher und unvermittelter. Oft braucht es eine ganze Zeit, bis es einen erwischt, weil es einen langen, langen Weg hinter sich bringen musste. Das ist ganz eindeutig so bei dem kulinarischen Glücksfall, von …

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Ohrenzeuge

GREETINGS AUS DEM KULTURLEBEN Manchmal morgens fragt mich meine liebe Frau: Und – wie war es gestern im Theater/in der Oper/im Konzert? Ich murmele dann etwas wie Ganz Nett und erzähle ein paar Gedanken, die ich im Programmheft gelesen habe. Ehrlicherweise müsste ich nämlich antworten: Woher soll ich das wissen? …

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KennedyKöln

„Isch bin ein Kölner“

GREETINGS FROM KENNEDY Kollektives Erinnerungsversagen? Oder Riesenfälschung? Auf jeden Fall hier ein Versprechen: Am Ende dieser Zeilen werden Sie etwas wissen, von dem Sie gar nicht wussten, dass Sie es nicht wussten. Mir ging es jedenfalls so, dank eines Zufallsfundes im Fernsehnachtprogram. Muss die Geschichte der Bundesrepublik umgeschrieben werden? Viel kleiner …

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Delayed

von

GREETINGS FROM NEUEN BERLINER FLUGHAFEN Eine unvergessene Erinnerung aus der Schulzeit: Wenn der Mathematik-, der Physik-, der Chemie und auch der Biologie-Unterricht nur noch einen Monat weitergeht, ist bei mir im Kopf Schluss, das Gehirn schafft es einfach nicht mehr, kommt mit der Komplexität nicht mehr mit. Das ist ein sehr reales Gefühl. Und heute habe ich es wieder; wenn ich die Entwicklungen rund um die Baustelle des neuen Berliner Flughafens zu verstehen versuche. Alles sieht fertig aus, nichts ist fertig; schuld ist niemand, erklären kann es keiner und wann mal ein Flugzeug landen soll, weiss der Himmel. Und seit der heutigen genialen Schlagzeile der BZ darf man davon ausgehen: das bleibt noch länger so. Tja, lieber ferner Bloggerfreund Jan: es ist, mit oder ohne Ironie, mit dem Verstand nicht mehr zu fassen. Soweit von hier – zurück nach Hamburg!  

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Optimismus pur

von
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  GREETINGS FROM BER… Ich sah gerade die fünfte Staffel der Serie „Homeland“, sehr spannend mit Agenten und Spionage, jeder gegen jeden, und niemals weiß man, was als nächstes kommt. So ist es ja auch im wahren Leben. Und das wurde den Machern der Serie ein wenig zum Verhängnis. Die fünfte Staffel spielt in Berlin, gedreht an Originalschauplätzen und es geht gegen Ende darum, ohne jetzt zu sehr zu spoilern, dass muslimische Terroristen einen Giftgas-Anschlag planen. Die Geheimdienste haben davon Wind bekommen, wissen nur nicht wo. Alles ziemlich realistisch inszeniert. Eine verletzte russisch-amerikanische Doppelagentin, die Genaueres von den Plänen weiß, aber natürlich Böses im Schilde führt, gibt den Sicherheitsbehörden vermeintlich den geplanten Ort preis. Sie haucht mit vorletzter Kraft: BER. Meine erste Reaktion: Na, da können sie ja nicht viel Unheil anrichten. Aber wie sollten die armen Produzenten das wissen. Als die Staffel gedreht wurde, man schrieb das Jahr 2015,…

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Im Gartencenter

von
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GREETINGS FROM WANDEL Hätte ich misstrauischer sein sollen, realistischer, bescheidener? Jahrelang schon standen die mächtigen Tropenhäuser des Berliner Botanischen Gartens auf meiner Besichtigungswunschliste: über hundert Jahre alt, beste Stahl-Glas-Architektur, wie man sie sonst nur in London, Paris oder Brüssel findet. Ist auch alles so – sehr empfehlenswert. Nur sollte man es  nicht machen wie ich. In der Hoffnung, das Erlebnis noch zu steigern, habe ich eine sogenannte „Palmensinfonie“ gebucht, ein dreistündiges „Wandelkonzert“. Die totale Enttäuschung, so voll und eng, daß man die Musiker vor lauter Menschen und Bäumen nicht sah und so abenteuerlich-romantisch wie in der Pflanzenhalle vom Baumarkt. Nächstes Mal: entweder Musik, oder Bäume oder Architektur! Klüger als vorher grüsst ROLF  

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Ohne Krone

von
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  GREETINGS FROM STOCKHOLM Dieses Schild in der Flughafenbar von Arlanda, dem Airport von Stockholm, formuliert sozusagen in zwei Worten meine erstaunlichen Erfahrungen in der schwedischen Hauptstadt. Die Schweden galten ja europaweit, was Geld angeht, als etwas störrisch. Jedenfalls haben sie bockig den Euro abgelehnt und sind bei ihren Kronen geblieben. Aber so richtig glücklich scheinen sie damit auch nicht mehr zu sein. Ob es nun daran liegt, dass sich die europäischen Gäste ihrerseits als bockig erweisen und den Umtausch von Euro in Kronen verweigern, oder tatsächlich die vielen Raubüberfälle Schuld sind, unter denen Busfahrer und Verkäufer in den „7 Eleven“-Kiosken besonders zu leiden hatten – jedenfalls haben die Schweden, rein monitär zu einem Kompromiss gefunden, den man abgesehen von Zustimmung oder Ablehnung mindestens als ziemlich fortschrittlich bezeichnen muss. Quasi eine Tatsachenentscheidung zur Diskussion um den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Sie akzeptieren jetzt nämlich weder Euro noch Kronen. Auch nicht Dollar oder Rubel. Gar kein…

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Mittagspause, vollautomatisch

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GREETINGS FROM AUTOMATENRESTAURANT Läuft bei mir? Nee, gerade mal gar nicht. Obwohl es doch so lässig angefangen hat: App runtergeladen, Mittagssnack bestellt und vorab bezahlt. Dann aber finde ich im neuen Berliner Automatenrestaurant die Fächer nicht – Anfängerfehler eins. „Da“, sagt lässig der Not-Manager und zeigt auf die dunkle Glasfläche, die ich für eine Wanddeko gehalten habe. Selber schuld, wenn man so ein Nachkriegstyp ist und noch nach Messingklappen wie an einem Bahnhof Ausschau hält –  wo hier doch alles ein Test einer smarten SAP-Tochterfirma ist.   Gehts blöder? Leider ja, als nämlich mein Handy vibriert und meldet: Essen fertig, bitte abholen. Wo, weiss ich ja jetzt, und zur Sicherheit erscheint auch noch riesig mein Name auf dem Glasfeld. Griffe gibts nicht, also oben leicht gegengedrückt, kennt man ja (wofür war man jahrelang Redakteur für Küchen). Aber es tut sich nichts, auch nicht beim Links-Drücken, beim Rechts-Drücken, beim Unten-Drücken. Nur mein Name fängt jetzt an zu blinken und gefühlt starrt jetzt…

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